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Fiege Hamburg unterstützt die Stiftung „Ein Platz für Kinder“

5000 Euro für Projekt „Fahrräder für die Mattisburg Hamburg“

Hamburg, 21. August 2020. Die Fiege-Niederlassung in Hamburg hat 5000 Euro für das Projekt „Fahrräder für die Mattisburg Hamburg“ an die Stiftung „Ein Platz für Kinder“ gespendet.  Die Stiftung „Ein Platz für Kinder“ baut deutschlandweit Schutzhäuser, genannt „Mattisburgen“, für missbrauchte und schwersttraumatisierte Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren.

Acht Fahrräder konnten dank der Spende von Fiege nun gekauft werden. „Wir hoffen, die Kinder der ‚Mattisburg‘ haben Freude an den neuen Rädern und dass sie in ihrem neuen Umfeld Geborgenheit finden und Gutes erfahren. Vielleicht können die Räder einen kleinen Beitrag, dazu leisten“, sagt Stefan Küster, Niederlassungsleiter bei Fiege in Hamburg. Die Unterstützung der Stiftung „Ein Platz für Kinder“ sei für Küsters eine Herzensangelegenheit: „Wir sehen uns in der Verantwortung für unser Umfeld und die Menschen, die hier leben. Und ganz besonders für die Schwächeren unserer Gesellschaft. Wir bringen uns gerne für solch regionale Projekte ein und möchten auch andere motiviere zu helfen.“

Johanna Ruoff gründete im Jahr 2005 die Stiftung „Ein Platz für Kinder“. Anstoß war die Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004, die über 200.000 Menschenleben abrupt beendete. Johanna Ruoff, die nur wenige hundert Kilometer entfernt war, wusste sofort, dass sie helfen musste. Konsequent gab die erfolgreiche PR-Managerin ihre Karriere auf und gründete ihre Stiftung “Ein Platz für Kinder”. Seitdem kämpft sie für benachteiligte Kinder.

Die „Mattisburg-Kinder“ fallen durch besonderes Verhalten, wie Gewalt, Selbstzerstörung (Borderline-Syndrom) oder Essstörungen so sehr auf, dass sie bei Pflege-Eltern, in Wohngruppen oder Psychiatrien nicht richtig untergebracht sind. Diesen Kindern wird in den „Mattisburgen“ der Stiftung geholfen. Oft erst nach Monaten öffnen sich die Kinder und sprechen über die traumatischen Erlebnisse. Erst jetzt können die Sozialpädagogen und Therapeuten mit den Betroffenen Wege der Verarbeitung und Bewältigung einschlagen.

Die „Mattisburg“ in Hamburg wurde im Juli 2014 eröffnet. Seit Anbeginn ist das Haus voll belegt. Rund 70 Kindern konnte hier am Rande der Elbmetropole in den vergangenen Jahren geholfen werden. Mit dem Wissen aus Projekten an anderen Standorten; dass die kleinen Trauma-Opfer ihren Schmerz immer wieder an Wänden, Türen, Einrichtungsgegenständen und Möbeln auslassen, wurde Vieles sicherer für die Kinder gestaltet. So sind die Waschbecken aus stabilem Hartgummi, die Schranktüren abschließbar, die Wände mit abwaschbaren Plexiglas verkleidet und die Farben im ganzen Haus gezielt auf die Traumata der Kinder abgestimmt. Mit diesen Erfahrungswerten bietet die Stiftung eine bestmögliche Heimat für die Kinder.

 

Über die
FIEGE Gruppe

Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2019 mit rund 19.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Mehr als 150 Standorte und Kooperationen in 14 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 3,3 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.