Vorweihnachtliche Momente der Freude

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Der FIEGE Weihnachtsexpress ist auch 2023 wieder durchs Münsterland gerollt und hat Menschen besucht, die eine kleine vorweihnachtliche Überraschung in diesem Jahr ganz besonders verdient haben. Es gab viele überraschte Gesichter – und kleine Momente der Freude.

Im vierten Jahr nacheinander hat sich der FIEGE Weihnachtsexpress wieder auf seine Reise durch das Münsterland begeben und hat auf seinem Weg für viele strahlende und auch überraschte Gesichter gesorgt. Insgesamt sieben Stationen wurden angesteuert, die im Vorfeld allesamt unter dem Motto „Weil du es verdient hast!“ von der Jury aus über 80 Bewerbungen ausgewählt wurden. Die Route führte von Ascheberg über Neuenkirchen, Greven und Amelsbüren zurück nach Münster. Über sechs Stunden war der FIEGE Weihnachtsexpress unterwegs – beladen mit vorweihnachtlichen Geschenken sowie den Preußenspielern Gerrit Wegkamp und Thorben Deters.

Für beide Spieler war es, nachdem sie 2021 zum ersten Mal an Bord waren, bereits der zweite Einsatz im FIEGE Weihnachtsexpress. Eine unverhoffte Premiere feierte zudem Preußen-Profi Niko Koulis mit einem digitalen Kurzeinsatz, als er spontan per Videoanruf zu einem Übergabetermin dazugeschaltet wurde, weil der kleine Preußenfan Miko verraten hatte, dass der Preußenspieler mit dem ähnlichen Vornamen sein absoluter Lieblingsspieler ist.

„Den Menschen, die in diesem Jahr leider teils schwere Schicksalsschläge erfahren mussten, einen kleinen Moment der Freude zu bereiten, ist einfach eine sehr schöne und besondere Sache“, sagte Wegkamp. „Nachdem Thorben und ich das vor zwei Jahren schon einmal erleben durften, war für uns klar, dass wir beide diese Aktion sehr gerne noch einmal begleiten und unterstützen möchten.“

Die Freude und manchmal auch Ungläubigkeit, als Wegkamp und Deters an den Haustüren ein Preußentrikot und ein Warenhaus-Gutschein im Wert von 800 Euro überreichten, war allen Beschenkten sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Und die Geschichten, die sich hinter den Haustüren verbergen, gingen und gehen ans Herz. Da war zum Beispiel der fünfjährige Junge, der so tapfer gegen einen Hirntumor kämpft und sich nicht unterkriegen und entmutigen lässt. Da war die Mutter eines kleinen Jungen, die dieses Jahr ihren Mann und den Vater des gemeinsamen Sohnes auf tragische Weise und viel zu früh verloren hat. Oder da war der Mitarbeiter einer Alexianer-Wohngruppe, der jeden Tag alles dafür gibt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern der Gruppe ein Lachen ins Gesicht zu zaubern.

„Viele der Geschichten muss man selbst erst einmal sacken lassen“, sagte Deters, „aber am Ende ist es auch immer schön zu sehen, wie sich die Menschen über unseren Besuch freuen. Es führt einem eindrucksvoll vor Augen, wie viel Glück man selbst hat, wenn alle, die einem wichtig sind, wohlauf sind – und wie wichtig und wertvoll es gleichzeitig ist, denen, die vielleicht nicht so viel Glück im Leben haben, einen kleinen Moment der Aufmunterung und Aufmerksamkeit zu schenken.“