Deutscher KI-Preis: Westphalia DataLab mit dem ersten Platz in der Kategorie „KI – die Zukunftstechnik für Deutschlands Schlüsselindustrie“ prämiert

Berlin, 02.10.2020. Das Münsteraner Start Up Westphalia DataLab (WDL) ist mit dem Deutschen KI-Preis in der Kategorie Anwenderpreis „KI – die Zukunftstechnik für Deutschlands Schlüsselindustrie“ ausgezeichnet worden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier überreichte die Auszeichnung bei einer Feierstunde im Journalisten Club des Axel Springer Verlags in Berlin am 1. Oktober 2020. Fiege und Wissenschaftler der Fachhochschule Münster gründeten 2017 das Westphalia DataLab, das Datenanalyse as a Service für Unternehmen anbietet.

Der „Deutsche KI-Preis“ ist in diesem Jahr zum zweiten Mal für herausragende Verdienste um die Entwicklung und Erforschung der Künstlichen Intelligenz von WELT verliehen worden. In den drei Kategorien KI-Innovationspreis, KI-Anwenderpreis sowie Sonderpreis wurden Start Ups und Unternehmen aus der Branche nominiert. Eine internationale Jury, besetzt mit Vertretern aus Forschung und Praxis, entschied über die Platzierungen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sehen uns auf unserem Weg bestätigt“, sagt Prof. Dr. Reiner Kurzhals, Gründer und Gesellschafter Westphalia DataLab. „Das Ziel und der Ursprungsgedanke des WDL ist die herausfordernde Produktifizierung von KI-Anwendungen. KI-Projekte in automatisierte skalierbare KI-Produkte zu überführen, das ist zeit- und kapitalintensiv. Damit stehen wir unternehmerisch in Deutschland im Moment alleine da, zumindest in diesem Reifegrad“, fügt Kurzhals hinzu.

„Die Verleihung des Deutschen KI-Preises für das Westphalia DataLab verdanken wir einer starken Leistung des gesamten Teams,“ sagt Felix Fiege, Vorstandsmitglied der Fiege Gruppe, der der Feierstunde in Berlin beiwohnte. „Als Mitgründer, Unterstützer und strategischer Investor freuen wir uns sehr über die großartige Entwicklung, die das WDL in so kurzer Zeit genommen hat und die durch diese renommierte Auszeichnung gewürdigt wird.“

Das Westphalia DataLab setzte sich in der Kategorie „KI-Anwenderpreis“ mit ihrem Projekt „DeepEye“ gegen große deutsche Unternehmen wie Bosch, Lufthansa und BMW durch. Das Projekt ist ein Augenärztlicher Entscheidungshilfe Algorithmus zur individuellen Behandlungsempfehlung, welches in Zusammenarbeit des WDL und der Augenklink am Franziskus Hospital durchgeführt wurde.

Neben dem Westphalia DataLab gewannen das Berliner Start-up Merantix den Sonderpreis und Professor Dr. Bernhard Schölkopf, Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, den Hauptpreis.

 

 

Über die
FIEGE Gruppe

Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2019 mit rund 19.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Mehr als 150 Standorte und Kooperationen in 14 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 3,3 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.