FIEGE vergibt Ehrenamtspreis an Mitarbeitende

Gruppenfoto der Hauptpreisträger:innen und der Jury beim FIEGE Ehrenamtspreis

Das Familienunternehmen FIEGE würdigt das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem Ehrenamtspreis zeichnet die unternehmenseigene Josef Fiege Stiftung seit 2018 Menschen aus, die sich in besonderem Maße für Gesellschaft und Umwelt engagieren.

Ehre, wem Ehre gebührt: Am vergangenen Dienstag hat FIEGE zum sechsten Mal den internen Ehrenamtspreis vergeben. Die Auszeichnung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grevener Logistikdienstleisters, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit in verschiedenen Ehrenämtern tätig sind. Mit dem Preis, der 2018 ins Leben gerufen wurde, möchte FIEGE das freiwillige Engagement in den eigenen Reihen würdigen und fördern sowie den Projekten der Mitarbeitenden eine entsprechende Bühne bieten. 

Felix Fiege, der das über 150-jährige Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Cousin Jens Fiege in fünfter Generation führt, erklärte bei der Preisverleihung: „Ehrenamt ist nicht selbstverständlich. Laut den aktuellen Zahlen des sechsten Deutschen Freiwilligensurveys, der im vergangenen November veröffentlicht wurde, ist das ehrenamtliche Engagement in Deutschland zwar auf einem hohen Niveau, aber im Vergleich zur letzten Untersuchung leicht rückläufig. Umso dankbarer sind wir allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in ihrer Freizeit in verschiedenen Projekten und Initiativen engagieren.“ Und auch Jens Fiege unterstrich: „Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. In Zeiten, in denen wir unsere Demokratie aktiv verteidigen müssen und unser Planet vom Klimawandel bedroht ist, können wir Menschen nicht hoch genug schätzen, die sich für Solidarität, Integration und Inklusion, kulturelle Verständigung und Umweltschutz einsetzen. Diesem Engagement wollen wir mit dem FIEGE Ehrenamtspreis die Sichtbarkeit zukommen lassen, die es verdient.“

Gruppenfoto der Preisträger:innen, der Jury und aller Gäste im Auditorium des FIEGE X-Docks in Münster.

Feierliche Preisverleihung: Im Auditorium des Münsteraner X-Docks wurden 14 FIEGE Mitarbeitende für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. (Foto: FIEGE)

Der erste Platz, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert ist, ging in diesem Jahr an eine Gruppe Auszubildende der FIEGE Niederlassung in Unna. Gemeinsam mit ihren Ausbildern Michael Habermann und Roland Fabeck haben die zehn Nachwuchskräfte auf eigene Initiative eine Pfandflaschen-Sammelaktion an ihrem Standort ins Leben gerufen. Das über das vergangene Jahr gesammelte Geld – eine stattliche Summe von 1.200 Euro – wurde von Standortseite verdoppelt und zu Weihnachten an das Kinder- und Jugendhospiz im Kreis Unna übergeben. Der Auszubildende Deniz Kilicaslan, der das Projekt für den FIEGE Ehrenamtspreis beworben hatte, sagte: „In unserem Team der Technischen Abteilung in Unna beschäftigen wir uns viel mit den Themen Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Deshalb haben wir nach einem Projekt gesucht, in dem wir beides miteinander verbinden können. Wir freuen uns sehr, dass wir für unser Engagement mit dem FIEGE Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden sind.“ Einen besonderen Dank richtete das Azubi-Team, dem neben Kilicaslan auch Luljan Ajeti, Ilhan Bajram, Jean-Dirk Gutowski, Pascal Kresse, Maximilian Kowalewicz, Danny Middel, Constantin Miglietti, Xavier Heiduczek und Florian Groß angehören, an alle FIEGE Kolleginnen und -Kollegen, die ihre Aktion so tatkräftig unterstützt haben. „Wir waren überrascht über die Summe, die wir nur durch das Sammeln von alltäglichen Pfandflaschen zusammentragen konnten. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende Kindern und Jugendlichen in unserer Region etwas Gutes tun konnten, die auf ihrem schwierigen Weg vom Kinder- und Jugendhospiz begleitet werden.“ 

Vier weitere Projekte wurden mit jeweils 500 Euro Preisgeld geehrt: Sascha John, Abteilungsleiter am FIEGE Standort in Apfelstädt, erhielt den Preis für sein Engagement im Vorstand des GothaAdua e.V. Der Verein setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2015 dafür ein, die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Gotha und Adua in Äthiopien auf zivilgesellschaftlicher Ebene mit Leben zu füllen. Luis Malchow, Junior SAP Consultant in der FIEGE Zentrale in Greven, wurde für seine ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Schmetterlingshof Warendorf ausgezeichnet. Der Verein bietet tiergestützte Therapieformen für Kinder und ihre Familien an, die sich durch Schicksalsschläge, den Verlust eines Familienmitgliedes oder Erkrankungen in belastenden Situationen befinden. Karen Homann, Sachbearbeiterin im Customer Service am FIEGE Standort in Hamburg, durfte sich für ihre Unterstützung im Tannenhaus in Schwerin über den Ehrenamtspreis freuen. In der Wohngruppe der Sozius Kinder- und Jugendhilfe gGmbH werden Kinder betreut, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zuhause wohnen können. Und Sven Wörner, der im SAP Support Team der FIEGE Niederlassung in Unna tätig ist, erhielt die Auszeichnung für sein Engagement im BNE Regionalzentrum für den Kreis Unna Waldschule Cappenberg. Die zertifizierte Einrichtung bietet zahlreiche Bildungs- und Entwicklungsangebote zum Thema Nachhaltigkeit – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr rund 20 Projekte für den FIEGE Ehrenamtspreis beworben. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden von einer Jury ausgewählt, der neben dem Vorstand der Josef Fiege Stiftung auch Annika Fiege und Christina Fiege, die Ehefrauen von Jens Fiege und Felix Fiege, angehörten. Martina Schlottbom, die zusammen mit Kai Alfermann, Christoph Mangelmans und Frank Sievers den Vorstand der Josef Fiege Stiftung bildet, sagte: „Wir haben einmal mehr so viele tolle Initiativen kennengelernt, dass uns die Entscheidung wieder sehr schwergefallen ist. Eigentlich hätten alle Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz den FIEGE Ehrenamtspreis verdient – deshalb ein großes Kompliment an alle Kolleginnen und Kollegen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Wir hoffen, dass wir die fünf ausgewählten Projekte, die uns in diesem Jahr besonders beeindruckt haben, etwas mehr ins Rampenlicht rücken und mit dem Preisgeld entsprechend unterstützen können.“