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Gesichter, Geschichten, Teams und Talente

Interview mit Lea Möhle
  • Lea Möhle
  • Studiert an einer Fernuniversität Personalmanagement und ist als Werkstudentin im HR-Bereich der Systemzentrale tätig
  • Seit Mai 2020 bei FIEGE

WIE BIST DU ZU FIEGE GEKOMMEN?

Ich habe letztes Jahr meinen Bachelor im Bereich Tourismus abgeschlossen. Während des Studiums ist mir bewusst geworden, dass ich mich gerne für die Personalrichtung entscheiden möchte und deswegen habe ich Ende letzten Jahres einen Master im Bereich Personalmanagement angefangen. Allerdings studiere ich an einer Fernuniversität und dort gibt es leider keine Praxissemester. Von daher wollte ich gerne noch praktische Erfahrungen gewinnen und so bin ich zu FIEGE gekommen. Ich habe Anfang Mai 2020 mit einem Vollzeit-Praktikum bei FIEGE angefangen. Für das Praktikum bei FIEGE habe ich mich schnell entschieden, da es ein großes Unternehmen ist, welches bereits seit langer Zeit besteht und somit gefestigt ist. Auch die Beschreibung der Aufgaben in der Stellenausschreibung haben mir sehr gefallen, da die Themen gemischt waren: Personalentwicklung, Bewerbermanagement und viele mehr. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig, weshalb ich das Praktikum sehr ansprechend fand. Nach dem Praktikum wollte ich gerne bei FIEGE bleiben, weil es mir hier gut gefällt. Seit August 2020 bin ich Werkstudentin, sodass ich noch mehr Praxiserfahrung während meines Studiums sammeln kann.

WAS SIND DEINE AUFGABEN ALS WERKSTUDENTIN?

Meine Arbeitsalltag ist sehr bunt gemischt. Eines meiner regelmäßigen Themen ist das Bewerbermanagement. Zum Beispiel übernehme ich die Kommunikation mit den Bewerbern, indem ich sie zu Bewerbungsgesprächen einlade. Ich bearbeite auch einige E-Mail-Anfragen. Abgesehen davon wirke ich an einigen Projekte, wie z.B. der Umsetzung des Bewerbermanagements in anderen Niederlassungen mit. Hierzu durfte ich mit unseren Kollegen bei den Schulungen unterstützen. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Einführung von Alternativen zum Firmenwagen, z.B. die Bahn-Card.

WAS GEFÄLLT DIR BESONDERS AN DEINEN TÄTIGKEITEN?

Mir gefällt besonders, dass ich selbstständig arbeiten kann. Natürlich habe ich meine festen Aufgaben. Trotzdem habe ich die Chance, selbst kreativ zu werden und meine eigene Meinung einzubringen. Denn auf die Meinung von Praktikanten oder Werkstudenten wird genauso viel Wert gelegt wie auf die Meinung anderer Kollegen. Ich setze die Aufgaben nach meinem besten Wissen um und es wird nicht vorgegeben, wie genau die Aufgaben ausgeführt werden sollten. Zudem finde ich es spannend ein so großes Unternehmen kennenzulernen.

WIE ORGANISIERST DU DICH ALS WERKSTUDENTIN BEI FIEGE?

Ich studiere an einer Fernuniversität, sprich ich kann an jedem Standort studieren. Das ist gerade in Corona-Zeiten super praktisch. Ich wohne nämlich auf Gran Canaria. Ich komme zwar aus Deutschland, war allerdings nach dem Abitur für ein Jahr auf Gran Canaria. Dort hat es mir gut gefallen. Zum Auslandssemester war ich daher noch einmal in Spanien. Um flexibel zu sein, habe ich mich anschließend für ein Masterstudium an einer Fern-Universität entschieden. Seit August 2020 bin ich wieder zurück in Gran Canaria. Die Arbeit läuft online und die Abstimmungen funktionieren super über Microsoft Teams.

WARUM GENAU HAST DU DICH DAZU ENTSCHIEDEN, AUSZUWANDERN?

Nach dem Abitur wollte ich gerne ins Ausland, anfangs jedoch nicht auf längere Zeit. Damals wollte ich einfach ins Ausland, um die Sprache zu verbessern und etwas anderes kennenzulernen. Und dann hat sich es sich geben. Ich habe zunächst überlegt, mein Bachelorstudium in Gran Canaria zu absolvieren. Da ich unsicher im Hinblick auf meine Sprachkenntnisse war, habe ich mich für ein Bachelorstudium in Deutschland entschieden. Bereits während des Studiums hatte ich die Möglichkeit mehrmals ins Ausland zu gehen. Das habe ich genutzt und bin wieder nach Gran Canaria gegangen. Nach dem Bachelorabschluss bin ich dort komplett hingezogen, weil es mir einfach super gefällt.

 

 

WIE KAM ES NACH DEINEM PRAKTIKUM IN DEUTSCHLAND ZU DEM RÜCKZÜG NACH GRAN CANARIA UND WIE HAT DEIN UMFELD DARAUF REAGIERT?

Ich habe mich zunächst über eine Möglichkeit, weiterhin bei FIEGE tätig zu sein, erkundigt. Dabei wussten meine Kollegen, dass ich wieder ins Ausland gehen möchte. Viele Firmen wären damit wahrscheinlich nicht einverstanden, da ich vor Ort sein müsste. Daher habe ich mir anfangs auch Gedanken über einen Kompromiss gemacht: Monatlich im Wechsel vor Ort bzw. in Gran Canaria zu arbeiten. Das hat sich schnell erledigt, denn mein Rückzug nach Gran Canaria wurde gut aufgenommen. Die Aufgaben werden für mich so zurechtgeschnitten, dass diese online machbar sind. Ich kann gerne zu jeder Zeit ins Büro kommen, aber es ist keine Pflicht.

Meine Familie und meine Freunde sind bereits davon ausgegangen, dass ich wieder nach Gran Canaria zurück gehe. Ich bin eigentlich nur für das Praktikum bei FIEGE nach Deutschland gekommen. Zwischendurch bin ich in Deutschland, um meine Familie und Freunde zu besuchen. Ansonsten verbringe ich die meiste Zeit dort. Sie finden es auch super, dass ich bei FIEGE weiterarbeiten kann. Dennoch waren alle positiv überrascht, dass ich die Möglichkeit erhalte, nicht vor Ort sein zu müssen. Das ist nicht selbstverständlich.

HATTEST DU ANFANGS BEDENKEN BEZÜGLICH DES MOBILEN ARBEITENS UND DER DISTANZ?

Nein, ich hatte gar keine Bedenken. Wir haben die ersten Wochen der Corona-Zeit bereits mobil gearbeitet. Für mich persönlich, war es am Anfang natürlich etwas schwieriger, da auch während meines Starts bei FIEGE von Zuhause aus gearbeitet wurde. Mit der Zeit habe ich alle Kollegen kennengelernt und nun funktioniert der Austausch sehr gut. Ich schreibe oder telefoniere mit meinen Kollegen über Microsoft Teams. Trotzdem vermisse ich die Zeit bei FIEGE vor Ort. Wenn man täglich acht Stunden im Büro war, ist das die meiste Zeit des Tages und man verbringt sehr viel Zeit mit den Kollegen. Auch wenn es schöner ist, jemanden vor Ort zu haben, sehe ich das nicht als Herausforderung. Im Großen und Ganzen komme ich mit der Arbeit in Gran Canaria genauso gut zurecht wie vor Ort.

WAS REIZT DICH AN GRAN CANARIA BESONDERS?

Das Klima reizt mich sehr, weil es nicht so kalt ist wie in Deutschland. Im Winter wird es z.B. nicht kalt und man kann das ganze Jahr über ans Meer gehen. Zum anderen ist die Insel auch sehr vielfältig. Es gibt nicht nur den Strand, sondern auch schöne Gebirge, Berglandschaften und Wälder. Die Insel hat sehr abwechslungsreiche und vielfältige Bereiche zu bieten. Zudem gibt es hier eine große Hauptstadt, größere und kleinere Städte mit Bars und Cafés wie auch einige dort vertretene Unternehmen. Zusätzlich habe ich festgestellt, dass die Leute in Gran Canaria offener sind als in Deutschland. Zum Beispiel indem sie die Menschen sofort willkommen heißen.

WAS MACHST DU IN DEINER FREIZEIT AM LIEBSTEN?

Ich habe mal Sport gemacht, jetzt nicht mehr (Lachen). Im Sommer gehe ich gerne schwimmen. Vor allem nach der Arbeit und den Vorlesungen ist das super für den Rücken, weil ich den ganzen Tag sitze. Am Wochenende unternehme ich gerne etwas mit Freunden oder wir gehen zum See, wenn ich in Deutschland bin.