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Interview mit Verena Behlen
  • Verena Behlen
  • Assistentin vom CIO (Chef der FIEGE-Group-IT)
  • Seit 2012 bei FIEGE in der Systemzentrale tätig

FRAU BEHLEN, HABEN SIE IN DER POSITION HIER ANGEFANGEN?

Nein. Ich habe 2012 als Assistentin des Vorstands angefangen. Seinerzeit war es ein angestellter Vorstand, der 2015 das Unternehmen verlassen hat.  Er kam nicht aus der Familie Fiege. Danach bin ich zum Chef der FIEGE-Group-IT gewechselt.

WAS HABEN SIE VOR FIEGE GEMACHT?

Etwas ganz anderes. Als gelernte Reiseverkehrskauffrau war ich vorher in der Touristik tätig.

WIE KAM ES ZU DEM WECHSEL?

Ich bin von meinem damaligen Chef angesprochen worden. Seine damalige Assistentin hatte gekündigt und er wusste, dass ich mich beruflich verändern wollte. Er hat mir die Stelle angeboten.

BEREUEN SIE ES?

Auf gar keinen Fall!

SIE GEHEN BALD IN DEN MUTTERSCHUTZ?

Ja. Voraussichtlich für ein Jahr und dann komme ich in Teilzeit wieder.

SIND SIE SICHER, DASS SIE WIEDERKOMMEN WOLLEN?

Ja, definitiv!

EIN JAHR IST JA NICHT DAS MAXIMUM. TEILEN SIE SICH DIE ZEIT MIT IHREM PARTNER?

Insgesamt kann man drei Jahre Elternzeit beantragen. Ich werde ein Jahr nehmen. Mein Partner, der auch hier bei FIEGE arbeitet, wird am Anfang einen Monat Elternzeit nehmen und wahrscheinlich zum Ende hin noch mal einen Monat.

WENN SIE JEMAND FRAGT, OB ER SICH BEI FIEGE BEWERBEN SOLL,WAS WÜRDEN SIE IHM DARAUF ANTWORTEN?

Es gibt z.B. viele Events für die Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeit. Wir hatten dieses Jahr den großen FIEGE Soccer-Cup, der in Krakau stattfand. Es konnten sich aus allen Bereichen von FIEGE Fußballmannschaften melden., die in einem großen Turnier gegeneinander angetreten sind.

KRAKAU IN POLEN? WIE VIELE TEILNEHMER WAREN ES DENN?

Ich weiß nicht genau, wie viele genau teilgenommen haben. Jedenfalls waren über 1.000 Mitarbeiter dort. Es war soweit ich weiß das größte FIEGE Event bisher mit einer großen Party im Fußballstadion in Krakau. Das hat sehr viel  Spaß gemacht. Wie bei einer großen Klassenfahrt, denn auch die Fans der Teams sind mitgekommen.

GIBT ES AUCH EINE WEIHNACHTSFEIER?

Klar, jedes Jahr gibt es eine große Weihnachtsfeier. In der Zentrale finden aber zudem noch regelmäßig Etagenevents statt. Eine Etage aus dem Haus ist jeweils für diesen After-Work-Event zuständig. Im Sommer hatten wir zum Public Viewing der Fußball-WM eine große Leinwand aufgebaut. Demnächst gibt es noch ein „Sieger-Grillen“, weil das Team der Systemzentrale in Krakau gewonnen hat. Da spendiert der Vorstand einen Grillabend.

WENN SIE FIEGE MIT EINER CHARAKTEREIGENSCHAFT BESCHREIBEN SOLLTEN, WELCHE WÄRE DAS?

Familiär.

WARUM PASST FIEGE ZU IHNEN?

Ich lege persönlich sehr viel Wert auf einen guten zwischenmenschlichen Umgang. Ich mag es, wenn man sich mit den Kollegen gut versteht, wenn das Verhältnis freundschaftlich ist. Das ist hier gegeben. Jeder wird hier wertgeschätzt.

Es macht einfach Spaß, bei FIEGE zu arbeiten.

WENN SIE EINMAL VON AUßEN MOTIVATION BENÖTIGEN? WER HILFT IHNEN BEI FIEGE DABEI? SIND ES DIE KOLLEGEN?

Definitiv die Menschen bei FIEGE. Ich habe einen ganz tollen Chef, den ich komplett organisiere und dem ich den Rücken freihalte. Sein Kalender ist durch mich geplant, seine Reisen von mir organisiert. Wenn ich meine Arbeit nicht vernünftig machen würde, könnte er sich nicht auf seinen Job konzentrieren. Und dabei ist er sehr menschlich, fair und nett im Umgang.

SIE  ORGANISIEREN SEINE TERMINE. WIE SIEHT ANSONSTEN DER TAG BEI IHNEN AUS?

Mein Chef ist extrem viel unterwegs. Viel in Europa, aber auch weltweit. Das alles muss genau geplant sein. Wann ist er wo, trifft er wen, welchen Flug nimmt er, wie kommt er vom Flughafen zum nächsten Termin. Passen die Zeiten? Passen die Termine auch geografisch zueinander? Das liegt alles in meiner Hand.

BEI DIESEN AUFGABEN KÖNNEN SIE SICHERLICH AUF IHRE ERFAHRUNG AUS DEM TOURISMUSBEREICH ZURÜCKGREIFEN. WAS WOLLTEN SIE ALS KIND WERDEN?

Stewardess.

REISEN WAR SCHON IMMER EIN THEMA?

Meine Familie ist viel gereist. Schon als kleines Mädchen hatte ich den Wunsch, Stewardess zu werden. Nach meiner Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau habe ich diesen Wunsch dann auch umgesetzt.

WIE LANGE?

Nur ein Jahr. Es war toll und ich bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben: Aber es ist nicht dauerhaft das Richtige für mich gewesen.

WIE SCHALTEN SIE VON DER ARBEIT AB?

Ich treffe mich mit Freunden. Oder gehe in die Stadt zum Bummeln, gehe mit Freunden etwas Essen, ein Glas Wein trinken und plaudern, sich einfach nett miteinander austauschen.

LIEGT GERADE EIN BUCH AUF IHREM NACHTTISCH?

Ja. Momentan ist es ein Buch zur Schwangerschaft.

WARUM SOLLTE MAN ZU FIEGE KOMMEN?

Es macht einfach Spaß, bei FIEGE zu arbeiten. Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit. Natürlich freue ich mich schon auf die Zeit im Mutterschutz – auf die neue, spannende Zeit. Andrerseits bin ich irgendwie traurig darüber, die Firma für ein Jahr zu verlassen und nicht mehr jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Ich sage immer zu meinen Kollegen: „Bei FIEGE arbeiten, bedeutet jeden Tag Freunde zu treffen“.

NUR EIN JAHR LANG IN DEN MUTTERSCHUTZ GEHEN, IST EIN ANZEICHEN DAFÜR, DASS SIE HIER GERNE ARBEITEN?

Ja, ich möchte meinen Job auf jeden Fall behalten. Ein Jahr lässt sich gut überbrücken. Anschließend werde ich in Teilzeit wiederkommen.