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Interview mit Swantje Hepke
  • Swantje Hepke
  • Projektmanagerin, hat bei FIEGE ein duales Studium zur Diplom-Betriebswirtin mit Schwerpunkt Logistik absolviert
  • Seit 2001 bei FIEGE, aktuell in Greven

WIE SIND SIE DAMALS ZU FIEGE GEKOMMEN?

Ich habe im Jahr 2000 Abitur gemacht und wollte mich zunächst orientieren, um zu schauen, welche Berufsrichtung in Zukunft für mich in Frage kommen würde. Mein Vater hat damals für FIEGE in der italienischen Schweiz gearbeitet. Er hat mir vorgeschlagen, ein Praktikum bei FIEGE im operativen Bereich zu machen. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich habe dabei auch noch ein wenig Italienisch gelernt. Danach durfte ich noch ein paar Monate den gewerblichen Bereich in einem neu eröffneten Lager in Frankreich unterstützen.

WIE GING ES DANN NACH DEN PRAKTIKA BEI FIEGE WEITER?

Ich habe dann gehört, dass FIEGE ein duales Studium anbietet. 2001 wurde das zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule in Lörrach in Baden Württemberg angeboten. Neben dem Studium der Betriebswirtschaft noch in einer Niederlassung zu arbeiten, stellte für mich die perfekte Möglichkeit dar, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Den praktischen Ausbildungsteil habe ich in der Niederlassung Ibbenbüren absolviert. Das Studium und die Praxisphase haben sich im 3-Monats-Rhythmus abgewechselt.

UND NACH DEM ABSCHLUSS?

Danach bin ich für ein Jahr in Ibbenbüren geblieben, im Bereich Controlling. Das hat mir auch Spaß gemacht, aber ich habe da schon gemerkt, dass mir die Projektarbeit den gewünschten höheren operativen Bezug bringt. Dinge organisieren, planen und dann auch umsetzen. Dann hat FIEGE mir angeboten, nach Belgien zu gehen, um beim Aufbau eines neuen Logistiklagers zu unterstützen. Das war super spannend. Ich war dort Assistentin des Projektleiters und habe dadurch viel mitbekommen –  von der Bauplanung über die lagerinterne Konzeption der Prozesse bis hin zum Umzug der Kundenwaren und dem operativen Betriebsstart.

UND WIE GING ES NACH ENDE DES PROJEKTS WEITER?

Damals wurde das Implementation Team in Greven in der Systemzentrale geformt, das sich unter anderem mit der gesamten Projektorganisation von Kundenimplementierungen beschäftigt hat. Als Projektmanagerin in diesem Team war ich für das Controlling der verschiedenen Projektthemen verantwortlich, damit zum gewünschten Datum alle Prozesse in den Lagern laufen. Das war genau das, was ich in dem Moment machen wollte. Danach bin ich nochmal in die Niederlassung Ibbenbüren gewechselt und war dort Abteilungsleiterin. Ich wollte weniger reisen. Nach zwei Jahren bekam ich mein erstes Kind und bin in den Mutterschutz gegangen. Mittlerweile habe ich vier Kinder. Ich bin auch innerhalb der Elternzeiten immer wieder gerne arbeiten gegangen, um den Kontakt zu FIEGE und meinem Beruf nicht zu verlieren.

 

 

WIE LIEF DIE ORGANISATION DER ELTERNZEIT AB?

Das lief total gut. Ich arbeite nun in Teilzeit als Projektmanagerin im Bereich Engineering. Auch während der Elternzeit hat FIEGE den persönlichen Kontakt zu mir immer aufrechterhalten. Der unkomplizierte Wiedereinstieg signalisiert mir echte Wertschätzung des Unternehmens.

WAS MACHT IHNEN AN DER ARBEIT BEI FIEGE SPAß?

Bei FIEGE zu arbeiten bedeutet Spaß und eine Menge Abwechslung. Das gesamte Team fühlt sich an wie eine große Familie und ist ein guter Mix aus langjährigen Weggefährten und stets frischem Wind durch neue Kollegen. Es ist nie ein Projekt wie das andere und trotzdem kann ich meine Erfahrungen immer wieder mit einfließen lassen.

WOMIT BESCHÄFTIGEN SIE SICH IN IHRER FREIZEIT?

Ich habe ein Pferd. Ich reite schon seit ich ein Kind bin und die Zeit beim Pferd bekomme ich auch irgendwie immer noch unter. Das ist echt schön.

GIBT ES EINE SACHE, DIE IHNEN ALS PERSÖNLICHER ERFOLG IN ERINNERUNG BLEIBEN WIRD?

Ja, die gibt es. Zur Eröffnung des Lagers in Belgien wurde eine Feier organisiert und der Geschäftsführer unseres Kunden hat eine Rede gehalten. Er hat die Leute aufgezählt hat, denen er besonders für die Arbeit am Projekt danken möchte. Angefangen hat er mit meinem Namen. In der Mitte der Aufzählung hat er dann noch einmal meinen Namen vorgelesen und am Ende zum dritten Mal. Ich habe in dem Moment gedacht, er hätte sich vertan. Er kam dann später aber zu mir und hat mir erzählt, dass er meinen Namen absichtlich mehrmals vorgelesen hat, weil er meine Arbeit an dem Projekt einfach passend würdigen wollte. So viel Anerkennung für meine Arbeit zu bekommen war einfach toll.