Für Mini-Roboter und VR-Brille: Fiege und Kreissparkasse Steinfurt spenden 2000 Euro an Stadtbibliothek Greven

Testeten vor Ort die Mini Roboter und die VR-Brille: Jürgen Wierlemann (l.) und Rainer Langkamp (2.v.l.) von der Kreissparkasse Steinfurt, Bibliotheksleiterin Sigrid Högemann (M.) sowie Mona Paschert (2.v.r.) und Michael Helming (r.) von Fiege. Vorstandsvorsitzende Sigrid Högemann (M.) nahm die Spende der Kreissparkasse Steinfurt und von Fiege entgegen.

Kindern an Grevener Grundschulen wird die Digitalisierung spielend nähergebracht

Greven. IT-Nachwuchs wird in Greven früh herangezogen: Die Stadtbibliothek Greven hat zwölf neue Mini-Roboter der Marke „BlueBot“ und eine Virtual-Reality-Brille angeschafft. Das Geld dafür spendeten Fiege und die Kreissparkasse Steinfurt, 2000 Euro erhielt die Stadtbücherei. Das neue Equipment ist vor allem bei Grundschülern beliebt und unterstützt das Projekt „Make IT“, bei dem jungen Menschen für die digitale Welt begeistert werden sollen.

Ausgangspunkt der Spende war die Eröffnung des Fiege-Standortes in Greven-Reckenfeld. „Zur Einweihung haben wir Fiege 1000 Euro geschenkt, die zweckgebunden einer lokalen Initiative zu Gute kommen sollten“, erklärt Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt. „Fiege durfte sich das Projekt aussuchen, das mit dem Geld gefördert werden sollte.“ Diese Idee kam bei dem Logistiker aus Greven sehr gut an, die Josef Fiege Stiftung verdoppelte sogleich den Betrag. „Das Projekt Make IT der Stadtbücherei hat uns sofort begeistert“, sagt Michael Helming, Head of Finance bei Fiege. „Es ist schön zu sehen, wie den Kindern hier auf spielerische Weise gezeigt wird, dass man mit Tablets und Co. mehr machen kann als nur zu daddeln.“

Roboter an den Schulen stark nachgefragt

Mit den neuen Geräten können Kinder spielend lernen. „Die BlueBots sind kleine Bodenroboter, mit denen Kinder im Vorschulalter bis zur 3. Klasse die Grundlagen des Programmierens erlernen“, erklärt Sigrid Högemann, die die Stadtbibliothek in Greven leitet. Die Roboter sind sehr einfach in der Bedienung mit wenigen Tasten – nach links, rechts, vorwärts, rückwärts, Pause und „Los geht’s“ sind die Befehle, die zur Auswahl stehen. „Die Kinder können die Roboter auf verschiedenen Untergründen Buchstaben oder Zahlen abfahren und lernen dabei, wie man einem Roboter beibringt, was er zu tun hat“, so Högemann.

In den Grevener Grundschulen kommen die Roboter regelmäßig zum Einsatz. „Zwei Robotersets à sechs Roboter werden gerade in der Mariengrundschule genutzt, als nächstes wandern sie in die Josef-Grundschule und auch die Erich-Kästner-Grundschule hat sie schon gebucht“, berichtet Högemann. Bei den monatlich stattfindenden „Make IT“-Tagen können alle Besucher die Mini-Roboter selbst austesten. „Dort kann man dann auch die neue VR-Brille nutzen und zum Beispiel das Anne-Frank-Haus besuchen oder auf eine weitere Entdeckungsreise in der virtuellen Welt gehen“, verspricht Sigrid Högemann. Der nächste „Make IT“-Tag findet am 11. Januar von 10 bis 13 Uhr statt.

Über die
FIEGE Gruppe

Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2019 mit rund 19.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Mehr als 150 Standorte und Kooperationen in 14 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 3,3 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.