Fiege Innovation Challenge: Intelligente Leuchte überzeugt Jury und Publikum

Fabian Groß, Mareike Vogt und Marc Borgmann aus dem Energiemanagement gewinnen Ideenwettbewerb

Greven, 27. Juni 2018. Spannende Ideen, unterhaltsame Pitches und eine kritisch hinterfragende Jury – beim Finale der Fiege Innovation Challenge haben die Zuschauer einiges geboten bekommen. Sechs Vorträge zu sechs völlig verschiedenen Ideen stellten die Finalisten vor, darunter drei Gruppen aus Studenten der Fachhochschule Münster und drei Gruppen aus Fiege-Mitarbeitern. Das Team aus dem Energiemanagement um Fabian Groß, Mareike Vogt und Marc Borgmann ließ die Konkurrenz am Ende hinter sich. Ihr Konzept einer intelligenten Beleuchtung von Lagerhallen überzeugte Jury und Publikum und soll demnächst an verschiedenen Fiege-Standorten umgesetzt werden.

32 Bewerbungen aus fünf Ländern

Insgesamt 32 Bewerbungen aus fünf Ländern gingen bei der zweiten Auflage der Fiege Innovation Challenge ein. „Das ist eine sehr gute Resonanz“, sagte Vorstand Felix Fiege in seiner Begrüßungsrede. „Wir freuen uns, dass sich so viele unserer Mitarbeiter mit neuen Ideen beschäftigen und über zukunftsfähige Geschäftsmodelle nachdenken. Dieses Unternehmertum ist uns sehr wichtig und das wollen wir fördern“, so Felix Fiege zur Idee hinter der Innovation Challenge.

Und die stieß auf großes Interesse. Für das Finale am vergangenen Mittwoch, 20. Juni 2018, meldeten sich über 130 Personen an, größtenteils Fiege-Mitarbeiter aus verschiedenen Standorten. Selbst für den großen Konferenzraum im obersten Stockwerk des Hauptquartiers in Greven war dies zu groß. Knapp 30 Zuschauer verfolgten die Pitch-Vorträge daher auf einer Leinwand im Foyer, auf der eine Live-Übertragung gezeigt wurde.

Kritische Fragen der Jury

Jeweils zehn Minuten Zeit hatten die Finalisten Publikum und Jury von ihrer Idee zu überzeugen. Diesem Pitch folgte eine Fragerunde der Jury, die unnachgiebig dort nachbohrte, wo das Geschäftsmodell noch Lücken aufwies hinsichtlich Umsatzpotenzial, oder Herausforderungen bei der Umsetzung im Hinblick auf rechtliche Hürden oder die Machbarkeit.

Die Jury setzte sich zusammen aus den Fiege-Direktoren Michael Lorca (Konsumgüterlogistik), Andreas Pott (Corporate Development), Hans-Ulrich Wolf (CIO) und Hendric Fiege (New Ventures) sowie dem Professor der FH Münster Reiner Kurzhals, der zugleich Mitgründer des Datenanalyse-Start-ups Westphalia Datalab ist, einem Joint Venture mit Fiege. Ihre Fragen brachten die Teilnehmer ein ums andere Mal ins Schwitzen, dies war sicher der härteste Teil des Wettbewerbs.

Publikum stimmte mit ab

Nach den Pitches zog sich die Jury zurück und beriet über die Platzierungen der Finalisten. Auch das Publikum wurde für die Entscheidung mit einbezogen. Per Voting-App konnten sie ihren Favoriten wählen, das Ergebnis zählte wie eine Jury-Stimme. Das Team aus dem Energiemanagement bei Fiege durfte sich über das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro freuen und auch die weiteren Platzierten erhielten eine Belohnung.

Knapp hinter dem Siegerteam wurden Moritz Hüwe, Christian Bockholt und Marcel Wegmann von Fiege Healthcare aus Münster Zweiter. Sie entwickelten eine Idee, um die Belieferung von Krankenhäusern effizienter zu gestalten und wurden mit 1500 Euro Preisgeld belohnt.

Studenten aus Münster teilen sich Platz drei

Auf dem dritten Platz landete eine Gruppe aus den FH-Münster-Studenten: Kristina Dumbeck, Hannes Hatesohl, Bastian Engelking, Niklas Hoffmann und Eike Werther befassten sich mit der Parkplatznot von LKW-Fahrern. Teilen mussten sie sich den dritten Rang mit Felix Jeschke. Der Student der FH Münster arbeitet als Werkstudent bei Fiege und entwickelte ein Konzept, das KFZ-Werkstätten unterstützt. Beide Drittplatzierten erhielten jeweils 750 Euro.

„Alle Finalkonzepte sind spannende Ansätze, mit denen wir uns weiter beschäftigen und von denen wir sicherlich einige umsetzen werden“, kündigte Jens Fiege an. An all diejenigen gerichtet, die nicht zu den Siegern gehörten, sagte der Fiege-Vorstand: „Bleibt motiviert und arbeitet weiter an innovativen Konzepten – denn die Fiege Innovation Challenge wird in jedem Fall wiederholt.“

Über die
FIEGE Gruppe

Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2017 mit über 12.900 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,55 Milliarden Euro. 185 Standorte und Kooperationen in 15 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 2,9 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.