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Interview mit Daniel van der Linde
  • Daniel van der Linde
  • Betriebsstellenleiter
  • Seit 2009 bei FIEGE in Otzberg tätig

 

HERR VAN DER LINDE, WELCHEN BERUF HABEN SIE GELERNT?

Ich habe zuerst Restaurant-Fachmann gelernt. Danach war ich acht Jahre bei der Bundeswehr. Anschließend habe ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Lager und Logistik bei FIEGE in der Niederlassung in Lahr im Schwarzwald gemacht.

HABEN SIE DANN NACH IHRER ERSTEN AUSBILDUNG IN DEM BEREICH AUCH GEARBEITET ODER SIND SIE DIREKT NACH DER AUSBILDUNG ZUR BUNDESWEHR?

Ich habe ein halbes Jahr als Restaurant-Fachmann gearbeitet und habe dann meinen Wehrdienst angetreten. Das war sehr interessant und hat mir so gut gefallen, dass ich noch ein paar Jahre drangehängt habe.

HEUTE SIND SIE BETRIEBSSTELLENLEITER. WAS GENAU MACHEN SIE IN DER POSITION?

Meine Kernaufgabe ist es, das Lager beziehungsweise die Betriebsstelle zu leiten. Zur Zeit haben wir 31 festangestellte Mitarbeiter, einen Auszubildenden und zwischen zehn und 20 Leiharbeitnehmer. Das variiert immer je nach Saisongeschäft.

FIEGE IST IN BUSINESS UNITS AUFGETEILT. WELCHEN BEREICH MACHT IHRE UNIT HIER IN OTZBERG?

Wir machen hier den Bereich Tire-Logistik, also Reifen. An meinem Standort hat uns ein finnischer Reifenhersteller mit der Lagerung seiner Reifen und mit der Distribution beauftragt.

IHR TEAM KÜMMERT SICH ALSO FÜR REIFENHERSTELLER UM DIE STRUKTUR DES SORTIMENTS UND DIE LAGERUNG?

Genau. Wir übernehmen die vernünftige Lagerung und nach Abruf teilt der Hersteller uns mit, welcher Endkunde wie viele Reifen geordert hat. Teilweise organisieren wir auch den Transport zum Kunden.

DER HERSTELLER REGELT DEN VERTRIEB UND IHRE ABTEILUNG BEKOMMT DIE INFO, WO ES DANN HINGEHT UND KÜMMERT SICH DARUM?

Ja, korrekt.

WIE SIND SIE ZU FIEGE GEKOMMEN?

Ich habe FIEGE durch eine Stellenanzeige in der Zeitung gefunden. Ich wollte mich, nach der Bundeswehrzeit neu orientieren. Habe mich dann entschlossen, in die Logistik zu gehen, weil ich damit zuvor schon Berührungspunkte hatte. Bei FIEGE konnte ich eine zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolvieren. Seitdem hat mich FIEGE nicht mehr losgelassen.

WENN SIE SPONTAN EIN WORT NENNEN SOLLTEN, DAS ZU FIEGE PAST, DANN WÄRE DAS WAS?

Chancengebung! Bei FIEGE bekommt man sehr, sehr viele Wege aufgezeigt und erhält gute Chancen, sich selber auch in der Arbeit zu verwirklichen.

WARUM PASST FIEGE ZU IHNEN?

Weil es nicht so festgefahrene Strukturen gibt wie vielleicht bei einem großen Konzern. FIEGE ist im positiven Sinne ein Familienunternehmen. Das ist auch beispielsweise an einem familiären Verhältnis zu den Vorgesetzten zu erkennen. Jens Fiege kommt schon mal zu Besuch, um sich von seinen eigenen Betriebsstätten ein Bild zu machen. Das empfinde ich als Arbeitnehmer sehr angenehm.

WAS WOLLTEN SIE ALS KIND WERDEN?

Eine schwere Frage. Ich denke, wie jedes Kind würde das in die Richtung Feuerwehrmann gehen.

WAS SCHÄTZEN SIE AN IHREN KOLLEGEN?

Auch da ist mir der familiäre Umgang sehr wichtig. Wir haben auf den Führungsebenen hier in der Niederlassung allgemein die „Du-Ebene“ und ich schätze besonders, dass jeder füreinander da ist.

WENN SIE EIN BEKANNTER ANSPRECHEN WÜRDE: „DANIEL, BEI FIEGE IST EINE STELLE AUSGESCHRIEBEN. WAS MEINST DU, SOLL ICH MICH DA BEWERBEN?“ WAS WÜRDEN SIE IHM ANTWORTEN?

Da würde ich sagen: „Sofort!“

FINDEN SIE IHRE ARBTEI BEI FIEGE SPANNEND?

Ja, absolut. Ich finde jeden Tag spannend, weil jeder Tag anders ist, auf den man sich nie 100%ig vorbereiten kann. Es gibt so viele Sachen, die man jeden Tag erlebt und sehr viele Schwerpunkte, die sehr unterschiedlich sind. Das mag ich an meiner Arbeit. Es ist jedenfalls nie monoton.

ALSO IMMER WIEDER POSITIVE HERAUSFORDERUNGEN?

Ja, teils, teils. Wenn es negative Herausforderungen sind, ist es unser Bestreben, sie zum Positiven zu wenden.

ES MAG JA MAL VORKOMMEN, DASS MAN EINEN TAG NICHT ARBEITEN GEHEN MÖCHTE, WEIL EINEM DIE MOTIVATION FEHLT. WAS BIETET FIEGE IHNEN, UM SICH IMMER WIEDER NEU ZU MOTIVIEREN?

Mir persönlich ist es noch nicht passiert, dass ich einem Tag hatte, wo ich gesagt habe: „Ich möchte heute nicht arbeiten.“

UND DAS SEIT FAST ZEHN JAHREN?

Ja, seit fast zehn Jahren. Auch von den Vorgesetztenstrukturen hat hier jeder ein offenes Ohr. Wenn es mal irgendwelche Probleme gibt, wird einem schnell geholfen, so dass man Konflikte sehr schnell entkräften kann.

Bei FIEGE bekommt man sehr, sehr viele Wege aufgezeichnet und erhält gute Chancen, sich selber auch in der Arbeit zu verwirklichen.

WAS MACHEN SIE IN IHRER FREIZEIT ALS AUSGLEICH ZUR ARBEIT? BRAUCHEN SIE EINEN AUSGLEICH?

Jeder braucht einen Ausgleich. Ich reise sehr gerne. Meistens sind es Rad- oder Wanderurlaube. Der zweite Ausgleich sind meine zwei Kinder.

WIE ALT SIND DIE BEIDEN?

Meine Tochter ist sieben Jahre alt und mein Sohn 14 Jahre alt.

GIBT ES REISEZIELE, DIE SIE GERNE NOCH ENTDECKEN MÖCHTEN?

Auf jeden Fall. Eine USA-Tour wäre nicht schlecht. Australien würde mich auch schon sehr reizen.