Gesichter, Geschichten, Teams und Talente

Interview mit Benjamin Wiens
  • Benjamin Wiens
  • Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
  • Arbeitet im Informationsmanagement-Team. Diese Abteilung entstand 2014 neu in der Group IT und bündelt Kompetenzen und IT Lösungen
  • Im Februar hat er zusammen mit seinem Kollegen Thorsten Sbrzesny ein Ideenstipendium des Venture Clubs Münster gewonnen. Hier gehts zum Instagram-Beitrag.

BENJAMIN, WAS HAST DU GELERNT?

Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, sprich Programmierer bei der LIS AG in Greven absolviert.

WIE LANGE BIST DU BEREITS FÜR FIEGE TÄTIG?

Spannende Geschichte – Hilmar Wagner (Vorstand des LIS AG) nahm mich direkt einen Tag nach meiner IHK Prüfung mit nach Bocholt, um dort bei der TMS Implementierung zu unterstützen. Somit war mein erster Kontakt mit FIEGE geknüpft und ich war seit 2004 als Key-Accounter und dedizierter Entwickler für den Kunden FIEGE tätig. Ich habe für FIEGE mehrere Implementierungen an verschiedenen Standorten wie in Dortmund, Bremen, Lengerich und Lahr durchgeführt. 2009 bin ich ganz zu FIEGE gewechselt. Mein Kunde wurde sozusagen zu meinem Arbeitgeber. Anfangs war mein Tätigkeitsfeld Projekt-Manager, Programmierung und Support. Dann wurde mir das erste eigene Projekt bei FIEGE in Köln anvertraut. Zwar fühlte es sich an als würde ich ins kalte Wasser geschmissen, jedoch spürte ich, dass Sie mir vertrauten, da sie mich und meine Arbeit schon seit fünf Jahren kannten.

Für FIEGE in Köln haben wir als Team fast ein Jahr das dortige Transport-Management-System (TMS) customized und erfolgreich eingeführt.

FIEGE hat im Transport-Management-Bereich ein Standardsystem WinSped. Zusammen mit dem Produktmanager und Implementierern war ich verantwortlich, auch für die Weiterentwicklung, Standardisierung und Implementierung. Ich musste meine eigenen „alten“ Kollegen aus der Zeit bei LIS verwalten. Ein interessanter Rollenwechsel. Plötzlich war ich der Auftraggeber. Ganz spannend.

ABER DIE FIRMEN HABEN NOCH WEITER ZUSAMMENGEARBEITET?

Ja. Die LIS AG ist weiterhin ein FIEGE-Partner. Es war eben sinnvoll, jemand vom Hersteller, der das Produkt kannte, zu FIEGE zu holen. Dadurch ging die Implementierung und auch die Kommunikation einfacher und besser. Rollierend kamen die anderen Niederlassungen dazu. Mein nächster „Tatort“ nach Köln war Rangsdorf.

WAS GENAU MACHT DIESES TRANSPORT-MANAGEMENT-SYSTEM?

Kurzes Beispiel: Ein Einzelhändler bestellt z.B. eine Palette Süßwaren. Der Produzent übermittelt diesen Auftrag an die FIEGE weiter. Aus der elektronischen Informationen werden Aufträge formiert. Die bereits im Warehouse befindliche Palette wird abgerufen und im Warehouse bereitgestellt. Das TMS nimmt diese Aufträge ebenfalls parallel entgegen und ermöglicht den Disponenten eine Tourenplanung. Notwendige Papiere werden angedruckt und Daten über die Ladung an die Empfangsspediteure gesendet. Dieser kommuniziert und es sendet Statusmeldungen zurück an FIEGE und wir geben wiederum dem Kunden Bescheid, dass seine Ware zugestellt wurde. Die Software kann aber noch viel mehr und die Prozesse sind wahrlich auch, lass es mich so ausdrücken „herausfordernd“.

WAS IST EIN TSP?

Der Transport Shipping Point. Das sind Empfangsspediteure – die Transportpartner, die beauftragt werden, diesen Auftrag weiter auszurollen. FIEGE hat ja im Grunde keinen eigenen großen Fuhrpark mehr, sondern kooperiert mit Netzwerken und Partnern. Der Empfangsspediteur bekommt Waren durch uns und diese werden in den Fern- /Nahverkehr verteilt. Bei dieser Art von Kollaboration entfallen jegliche Aufwände für Personalplanung (Lenkzeiten, usw.).

DAS PROGRAMM PLANT DIE TOUREN SO DETAILLIERT, DASS VORHER SCHON FESTSTEHT, WELCHER SPEDITEUR WELCHE MENGE ZU WELCHEM SUPERMARKT BRINGT?

Genau. Die Daten gehen auch alle in deren Systeme rein. Das heißt: Wir haben in beide Richtungen Schnittstellen aufgebaut. Zu meinen Aufgaben gehörte es, diese Schnittstellen aufzubauen und einzurichten. Dafür sind Konvertierungen notwendig, weil nicht jedes System automatisch die Daten versteht. Diese müssen erst konfiguriert und in deren System eingespielt werden. Es ist ein Teil des Auftrages des Implementierers, diese Schnittstellen und die Kommunikation aufzubauen und verschiedene Drittsysteme, wie beispielsweise das Dokumenten-Management-System anzubinden. Beispiel: Unterschriebene Lieferscheine werden wieder ins System eingespielt und signalisieren direkt die Empfangsbestätigung. Über die Software lassen sich die Aufträge direkt im Dokumenten-Management- System anschauen und sagen, ich habe einen Status bekommen und kann die Tour jetzt abrechnen. Dafür ist das TMS auch da.

Wenn ein Spediteur den Auftrag bekommen hat, die Ware von A nach B zu bringen, kann für die jeweilige Sendung die Abrechnung gemacht werden. Bestandteil der Implementierung war es auch, die ganzen Konditionen aus dem alten System im Neuen abzubilden. Das sind normale Preislisten und Gewichtsstaffelungen, teilweise sind sie aber auch etwas komplizierter. Meine Aufgabe war es, diese Stammdaten und Logiken zu hinterlegen. Das war seinerzeit eine eigene Sprache im LIS-System, die man einfach runter tippen musste. Eine Art „Spaghetti-Programmierung“.

WAS IST EINE SPAGHETTI-PTOGRAMMIERUNG?

Spaghetti-Programmierung bedeutet, dass die Prozedur von oben bis unten, sequentiell abgearbeitet wird.

IST DAS MIT DER SPAGHETTI-PROGRAMMIERUNG EINE EIGENE WORTKREATION?

Nein, die habe ich von meinem früheren Mentor geerbt. Fachchinesisch für IT-ler.

WER WAR DIESER MENTOR?

War und immer noch ist – Hilmar Wagner, der Geschäftsführer von LIS, er hat mich unter anderem geprägt. Er hat diese Software von Anfang an mitaufgebaut. Auch im hohen Alter sitzt er noch immer in seinem Büro und programmiert die tollsten Dinge. Teilweise gibt er der Programmierung auch vor, welcher Trend aufgegriffen werden soll, wohin die Software entwickelt werden muss wie zum Beispiel: Telematiken oder Realtime-Tracking. Die sind meistens aus seiner Arbeit entstanden und die Programmierer setzen anschließend seine Ideen um. Hilmar Wagner hat mich auch bestärkt, das Angebot von FIEGE anzunehmen, weil mir hier die Welt offensteht. Mir war damals schon klar, dass das Potential bei FIEGE viel größer ist. Es gibt viel mehr Systeme auf die ich einfach Lust hatte.

FINDEST DU DEINE TÄTIGKEIT SPANNEND?

Ja, absolut. Die Vielfalt und die Komplexität in meiner jetzigen Tätigkeit sind großartig. Ich mache jetzt kein Transport-Management-System mehr.

In Köln hatte ich mit Jan Fielbrandt Implementierung gemacht. Er kam aus dem Bereich Controlling/Operations und ich von der IT-Seite. Wir haben uns echt sehr gut ergänzt. Ich hatte damals die Analyse-Software „QlikView“ aufgetan, die ihn auch überzeugte. Auch er als Controller war begeistert von der Flexibilität, die diese Software bietet. So etwas fehlte uns.

Damit lassen sich viele verschiedene Datentöpfe anzuzapfen, um daraus Reportings zu bauen. Früher machte man so etwas mit Access, Excel oder anderen, lizenzpflichtigen Programmen. Das war alles recht komplex. Mit QlikView sind Analysen sehr viel einfacher umzusetzen. Sowohl in der Datenaufbereitung, als auch in der Visualisierung.

Seit 2014 haben wir die Abteilung Informations-Management. Vorher waren wir eher eine 1,5-Mann-Show, weil ich am Anfang parallel gefahren bin – mit der Implementierung des Transport-Systems und QlikView. Das lief damals sozusagen unterm Radar, zwar offiziell vom Vorstand genehmigt, aber als Pilotprojekt. FIEGE gab uns die Chance, etwas auszuprobieren.

Das passt einfach hier zur Mentalität: „Wir glauben an euch – organisiert und baut einen kleinen Piloten auf “. Wir waren damit so erfolgreich, dass wir in der Lage waren Transparenz in diverse Prozesse zu bringen.

Die Testphase lief über einen längeren Zeitraum. Die Stelle war noch nicht offiziell und bis dato war auch ein anderes Konzept geplant. Wir hatten den Plan, die FIEGE-Mitarbeiter alle auszubilden, um mit einer Art Satelliten-System zu arbeiten. Das hat allerdings nicht so gut funktioniert, da die KeyUser zumeist noch mit dem Tagesgeschäft und mit Implemenetierungen beschäftigt waren. Somit haben wir uns entschieden, mit einer Partnerfirma in Belgrad (Serbien) eine Kooperation zu starten. Dort gibt es ein Entwicklungsteam, die für uns die Anforderungen umsetzen. Dadurch bin ich jetzt in der Rolle des Produktmanagers, um das Produkt weiter zu entwickeln und teilweise auch noch Projektmanager, weil ich nahe am Geschehen bin und an den Projekten noch aktiv mitwirke.

DIE UMSETZUNG MACHT ALSO JETZT DAS TEAM IN BELGRAD?

Genau. Ich mache das Prototyping und die Standard, nehme Innovationen und Weiterentwicklungen auf und entscheide für meinen Rahmen, wie es weiter gehen soll, natürlich mit der strategischen Ausrichtung der Abteilung. In Belgrad sitzt ein Team mit fleißigen Fachinformatikern und setzt unsere Anforderungen um. Das Team von 15 Mitarbeitern ist beim Bau des Lagers in Mönchengladbach mit an Bord gekommen. Damals wurden gut ausgebildete Experten, SAP-Consultants und SAP-Administratoren „ausgeliehen“. Mit diesen IT-lern haben wir angefangen, ein kleines Entwicklerteam aufzubauen. Das macht es uns möglich, viele Projekte umzusetzen und zu realisieren, die wir sonst in Auftrag geben müssten. Der Return of Invest ist dadurch deutlich wirtschaftlicher.

WAS MACHST DU ALS PRODUKTMANAGER?

Die Vielfalt und Komplexität machen diesen Job spannend, weil ich hier die Möglichkeit habe „Daten-Schätze“ zu erheben. Das hat mich auch angetrieben, die Software QlikView mehr zu puschen, denn in unseren Daten sind viele Schätze verborgen. Auch in Bezug auf Trendanalysen, Laufzeitanalysen, Finanzanalysen.

WAS MACHT EUER BUSINESS-INTELLIGENCE-SYSTEM?

Aus dem Warehouse-, Transport oder Order-Management-System werden Daten abgezogen und an ein weiteres System übertragen. Diesen Datenverabeitungsschritt nennt man ETL-Prozess (Extraction-Transformation-Load). Anschließend werden Daten modelliert, sprich durch Stammdaten angereichert oder mit anderen Datentöpfen verknüpft (Datenmodellierung). Zusätzlich zu dieser Verarbeitung kommt auch die Datenvisualisierung. Der Anwender bekommt diese über ein Portal FBIP automatisch bereitgestellt und muss sich nicht mehr um die Aufbereitung kümmern.

WAS SIND KPI’S?

Das steht für Key-Performance-Indicator. Das sind Kennzahlen, die benötigt werden, um das operative Geschäft zu steuern und um strategische Entscheidungen vorzubereiten und fundiert zu treffen. Mittels unserer BI Lösung stellen wir dem Anwender die Daten automatisch bereit, sodass keine Zeit die die Aufarbeitung verloren geht. Das spannende an unserem Business ist, dass es hunderte von Kennzahlen gibt die Prozesse messen und ein Geschäft steuern. Viele von diesen Kennzahlen beeinflussen sich gegenseitig und wir schaffen es diese in Dashboards anzuzeigen.

WAS FACEBOOK UND GOOGLE MIT DEN DATEN IM INTERNET MACHT, MACHT FIEGE ALSO IM LOGISTIK-BEREICH?

Genau. Im Moment stehen viele unserer eigenen operativen Systeme alleine für eine Lösung und sind nicht mit den anderen Systemen vernetzt. Mittels unserer BI Lösung schaffen wir es, mehrere Systeme schnell miteinander zu verbinden und ein Realtime-Reporting hinzubekommen, um das Controlling und die Operative zu unterstützen.

IST QLIKVIEW EIN EIGENES PROGRAMM DER FIRMA FIEGE?

Nein, dieses Softwareprodukt haben wir uns dazugekauft. Das ist ein super Analyse-Tool, dass auch große Firmen wie VW oder BMW benutzen. Die Software läuft mit großen Datenmengen „In-Memory“, also im Arbeitsspeicher. So kann es eine schnelle, garantierte Verarbeitung von Massen-Daten leisten. Im Vergleich: Excel hat eine Limitierung. Wenn ich damit eine große Kalkulation durchführe, kann ich erst einmal Kaffee anbauen. Bei QlikView haben wir einen großen Server im Hintergrund. Der schafft auch aufgrund seiner Technologie, dass wir solche Reportings dem operativen Bereich zur Verfügung stellen können.

WARUM PASST FIEGE ZU DIR?

Weil das Unternehmen auf meine Bedürfnisse eingeht. Da wo ich hinmöchte, lässt FIEGE mich und begleitet mich dort hin. Derzeit arbeiten wir an dem Projekt „Data-Driven-Company“. Das bedeutet: Wir wollen neue Technologien für die Datenanalyse ausprobieren. Diesen Trend gehen im Moment alle. Es gibt Schlagworte wie Hadoop oder Cassandra – das sind große Datentöpfe, in diese wir Daten hineinladen und auswerten. Da kommen zunächst alle Daten unstrukturiert rein und wir setzen anschließend oben etwas drauf. FIEGE hat den Trend erkannt und setzt genau dort an. Deswegen freut es mich, dass wir mit dem Team dafür ausgewählt wurden. Nach dem Motto: Ihr habt das Reporting-Projekt schon gut gemacht. Jetzt macht ihr auch den nächsten Schritt. Heißt: Man kann das umsetzen, was einem großen Spaß macht.

FIEGE passt zu mir, weil das Unternehmen auf meine Bedürfnisse eingeht. Da wo ich hin möchte, geht FIEGE mit mir.

BEI FIEGE DENKEN DIE MEISTEN MENSCHEN AN LOGISTIK ODER SPEDITION. WENIGE HABEN EINE IDEE, WIE VIELFÄLTIG DIE ARBEITSBEREICHE HIER IM UNTERNEHMEN SIND.

Das ist richtig. Gerade im IT-Bereich. Früher wurden oft Insellösungen gebaut und recht lange daran festgehalten. Dabei wurde der Trend verpasst, schneller umzusteigen. Das hat sich geändert, seitdem wir einen neuen IT-Chef haben. Er hat seine Mannschaft sofort verstärkt. Er ist sehr zukunftsorientiert und bleibt nah an den Trends. Ebenfalls jemand der mich sehr inspiriert und gelehrt hat FIEGE global und ganzheitlich zu denken.

WAS SCHÄTZT DU AM UMGANG MIT DEN KOLLEGEN? 

Vom ersten Tag ist man hier in der großen Familie aufgenommen. Ich merke das immer wieder, wenn neue Leute ins Team kommen. Der Umgang miteinander ist freundlich und verständnisvoll.

Bei uns in der Abteilung bieten wir Trainings an und coachen die Kollegen so lange, bis sie alleine klarkommen. Auch die Abteilungen untereinander arbeiten prima zusammen. Mittags gehen immer viele Kollegen zusammen draußen spazieren. Man sieht, dass sich aus unterschiedlichen Abteilungen kleine Grüppchen bilden. Das finde ich klasse, weil dann auch Leute miteinander reden und diskutieren können, die sonst nicht zusammenkommen würden. Da sind die IT-ler mit den Operativen zusammen und die Finanzleute mit den Controllern – alles bunt gemischt.

Auch seitens des Vorstands wird das hier anders gehandhabt. Es gibt hier keine Hack-Ordnung. Man begegnet sich auf einem Level. Das finde ich einfach gut. Man duzt sich schnell und wird nicht wie ein Fremder behandelt. Auch bei einer anderen Niederlassung wird man sofort als Kollege aufgenommen. Das schätze ich sehr. Deshalb werbe ich gerne für FIEGE, wenn ich versuche, neue Interessenten für unser Team zu bekommen.

WENN EIN BEKANNTER UM EINEN RAT FRAGEN WÜRDE, WEIL ER EINE STELLENAUSSCHREIBUNG BEI FIEGE GESEHEN HAT. WAS WÄRE DEIN RAT?

Ja, mach das! Das ist auch schon vorgekommen. Eine Sache gebe ich allen dann immer mit: FIEGE bietet einem Entwicklungsmöglichkeiten. Es gibt hier Karrieren von Leuten, die ganz einfach angefangen haben und sich hier zu wichtigen Instanzen hochgearbeitet haben. Wenn man den Willen hat, bietet FIEGE einem die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln. Ich kann FIEGE auf jeden Fall empfehlen. Ich suche natürlich auch immer neue Kollegen – Talente. Zum Beispiel über die Kooperation mit Universitäten. Derzeit haben wir einen Studenten bei uns im Team. Man versucht, ein bisschen Werbung zu machen und zu zeigen, wie wir hier arbeiten, wie flexibel wir sind, was wir alles bieten können.

WAS MACHST DU ALS AUSGLEICH ZUR ARBEIT?

Familie und Sport. Ich mache seit 25 Jahren Judo. Das ist für mich wichtig. Ebenfalls habe ich seit zwei Jahren eine neue Leidenschaft „Strong Viking“. Das ist eine Art Hindernislauf, wo es quer durchs Gelände geht. Meine Strecke liegt derzeit bei 19 Kilometer-Lauf mit 40+ unterschiedlichen Hindernissen wie Hangeln, durch Röhren kriechen oder Hammer werfen. Meine beiden Kinder sind auch schon infiziert.

WAS WAR DEIN PERSÖNLICHES HIGHLIGHT DER LETZTEN JAHRE BEI FIEGE?

Vor zwei Jahren haben wir einen Preis bekommen. Das Management vergibt jedes Jahr Preise, beispielsweise für die Gewinnung eines besonderen Kunden oder für den außergewöhnlichen Erfolg einer Business Unit. Für das FIEGE-Business-Intelligence-Portal – das unsere Lösung ist – sind wir intern mit einem extra Preis ausgezeichnet worden. Das war das erste Mal, dass die IT einen Preis bekommen hat. Das ist schon echt cool, für ein Produkt, das man mit dem eigenen Know-how mit entwickelt hat, ausgezeichnet zu werden. Den Preis haben auch noch andere Kollegen aus dem Team bekommen.

Ein weiteres Highlight: Dieses Jahr waren wir bei der Innovation-Challenge mit dabei. FIEGE macht Innovation-Challenges, wo man seine Ideen vorstellen und dafür „Pitches“ gewinnen kann. Wir haben mit drei Themen teilgenommen und für eines davon einen Sonderpreis erhalten.

DAFÜR HAT DIE SYSTEMZENTRALE DEN SOCCER-CUP IN KRAKAU GEWONNEN…

Wir von der IT sind leider ganz früh rausgeflogen. Aber nächstes Jahr können wir hier in Greven spielen. Darauf freue ich mich jetzt schon.

VIELEN MITARBEITERN HAT DIESES EVENT SEHR GUT GEFALLEN. WIE FANDEST DU ES?

Das war prima. Man kommt mit Menschen zusammen, die man nicht kennt. Ich habe mich mit Kollegen aus Polen unterhalten, die dort kommissionieren. Wir haben uns gegenseitig erklärt, wie unsere Tätigkeitsfelder bei FIEGE aussehen. Sofort waren wir auch auf einer Wellenlänge. In der Zusammenarbeit mit unserem Team in Serbien ist das genauso. Wenn wir vor Ort sind, ziehen wir tagsüber ganz normal unser Business durch und abends gehen wir zum Beispiel gemeinsam Sport machen. Um 22 Uhr fällt man dann müde und zufrieden ins Bett. Da macht nicht nur die Arbeit Spaß, sondern auch das Zusammensein mit den Menschen. Die GET Kollegen wertschätzen dies auch sehr. Wenn sie bei uns zu Besuch sind, können wir ihnen zeigen, wo ihre Entwicklungen überall Anwendung finden. Sie können erleben, wie die Kollegen damit arbeiten und welchen Mehrwert das bietet. Am Abend gehen wir zusammen Essen oder im Winter über die schönen Weihnachtsmärkte in Münster.