Gesichter, Geschichten, Teams und Talente

Interview mit Bastian Blömker
  • astian Blömker
  • Ausbildung zur Fachkraft für Lagerwirtschaft bei FIEGE
  • nebenberufliche Weiterbildung zum Logistikmeister und zum Technischen Betriebswirt
  • seit 15 Jahren bei FIEGE – an unterschiedlichen Stationen am Standort Greven
  • heute Lagerleiter

 

HERR BLÖMKER, WIE SIND SIE ZU FIEGE GEKOMMEN?

Ich habe vorher eine schulische Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten gemacht. Das hat mir nicht so gut gefallen. Dann habe mich nach einem Ausbildungsplatz als Fachkraft für Lagerwirtschaft umgeschaut und entsprechende Unternehmen in der Region angeschrieben. Bei FIEGE hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch. Da hat es direkt geklappt. Es gab noch eine weitere Möglichkeit, woanders die Ausbildung zu machen. Ich habe mich aber für FIEGE entschieden. Meine Ausbildung konnte ich auf 2,5 Jahre verkürzen, wurde übernommen und war anschließend eine Zeit als Geselle tätig.

WIE KAM ES ZU DER ENTSCHEIDUNG, SICH WEITERZUBILDEN?

Intern bestand die Möglichkeit, für ein Saisongeschäft die Team- bzw. Schichtleitung – für die Nacht – zu übernehmen. Das hat bei mir den Impuls geweckt: Jetzt will ich mehr. Da lag es nahe, die Weiterbildung zum Logistikmeister in Angriff zu nehmen.

HAT FIEGE DAS UNTERSTÜTZT?

Finanziell nicht, aber in Bezug auf die Arbeitszeiten. Vorher war ich in der Wechselschicht. Für die Zeit der Weiterbildung konnte ich ausschließlich in der Frühschicht arbeiten. Sonst wäre das nicht möglich gewesen. Als ich den Logistikmeister fertig hatte, habe ich direkt die Weiterbildung zum Betriebswirt angeschlossen.

WIE GING ES FÜR SIE MIT DEN ABSCHLÜSSEN IN DER FIRMA WEITER?

Ich habe eine Meisterstelle im jetzigen Bestandgeschäft bekommen. Dann gab es noch den Wechsel zu MSO*.

WARUM PASST FIEGE ZU IHNEN?

Es macht einfach Spaß hier. Wir sind ein gutes Team. Wir sind gut aufeinander eingespielt, weil wir schon relativ lange zusammen bei FIEGE arbeiten. Es kommen zwar immer wieder neue Leute dazu und es ist immer Bewegung drin, aber es ist abwechslungsreich und es geht nach vorne.

FIEGE steht zu dem, was es seinen Mitarbeitern verspricht.

WENN SIE FIEGE MIT EINEM EINZELNEN WORT BESCHREIBEN SOLLTEN, WELCHES WÄRE DAS?

Eine gewisse Beständigkeit, trotz der Bewegung und der Abwechslung.

ANGST UM IHREN ARBEITSPLATZ HABEN SIE BEI FIEGE ALSO NICHT?

Nein.

WAS SCHÄTZEN SIE AM UMGANG MIT IHREN KOLLEGEN UND VORGESETZTEN?

Die Verbindlichkeit. Mein Chef steht zu dem, was er seinen Mitarbeitern verspricht.

WÜRDEN SIE IHRE TÄTIGKEIT ALS SPANNEND BEZEICHNEN?

In der Umbauphase auf jeden Fall. Natürlich gibt es auch Momente, wo alles normal und relativ entspannt läuft, aber das gesamte letzte Jahr war schon eine sehr betriebsame und harte Nummer.

ALSO EINE ECHTE HERAUSFORDERUNG?

Ja, aber es war gut.

WAS SPORNT SIE AN?

Ich will einfach meinen Job gut machen, so dass auch die anderen Kollegen ihrer Arbeit gut nachkommen können.

GIBT ES HIER HÄUFIGER KONFLIKTE?

Zwischenmenschliche Probleme entstehen schon mal, aber das sind wirklich eher Ausnahmen.

DAS HAT DANN WENIGER MIT DER FIRMA ZU TUN, ALS MIT DEN MENSCHEN UNTEREINANDER?

Ja, das ist rein zwischenmenschlich. Der Auslöser kann eine etwas angespanntere Auftragslage oder mehr Arbeit sein, aber im Großen und Ganzen läuft das bei uns sehr rund.

WIE FINDEN SIE IM PRIVATEN EINEN AUSGLEICH ZUR ARBEIT?

Ich fahre mit meiner Frau viel in den Urlaub. Jedes freie Wochenende, an dem wir beide Zeit haben, machen wir zusammen Städtetrips. Das schafft einen wunderbaren Ausgleich.

WAS SIND IHRE ZIELE?

Im Moment? Europäische Hauptstädte. Wir fahren auch schon mal für drei Tage in den Harz zum Entschleunigen. Das ist super. Kein Handyempfang. Man fährt mit einer Gondel ganz langsam den Berg hoch und denkt im ersten Moment noch: Warum ist dieses Ding so lahm, aber danach ist das völlig okay. Entschleunigung muss man auch in sich zulassen können.

WENN SIE EIN BEKANNTER AUF EINE AUSGESCHRIEBENE STELLE BEI FIEGE NACH IHRER MEINUNG FRAGT, WAS WÜRDEN SIE IHM SAGEN?

Ein guter Kumpel von mir, mit dem habe ich den Meisterkurs zusammen gemacht, sitzt jetzt gerade hier im Vorstellungsgespräch. Der hatte sich über seinen Arbeitgeber aufgeregt und meinte, dass er etwas Neues braucht. Ich habe ihm empfohlen: Komm´ zu uns. Hier ist es super. Das ist auch etwas für dich.

 

* (MediaSaturn Online)