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Gesichter, Geschichten, Teams und Talente

Interview mit Ali Haxhaj
  • Ali Haxhaj
  • Kommissionierer und stellvertretender Teamleiter
  • Seit 2010 bei FIEGE in Lahr

WIE SIND SIE AUF FIEGE AUFMERKSAM GEWORDEN?

Ich war damals neu in Deutschland und wollte gerne arbeiten. Mein Onkel hat mir erzählt, dass es bei FIEGE die Möglichkeit gibt, im Lager zu arbeiten. Ich habe mich beworben und einen Monat später über eine Leiharbeitsfirma bei FIEGE angefangen. Bis Juni 2013 habe ich in den Bereichen Laden und Entladen gearbeitet. Dann wurde ich direkt von FIEGE übernommen und ich habe in der Kommissionierung als Staplerfahrer angefangen.

WIE GING ES DANN BERUFLICH FÜR SIE WEITER?

Wir haben immer die Möglichkeit, woanders einzuspringen – im Stückgut, beim Entladen oder Einlagern. Ich bin immer offen, etwas Neues zu lernen und habe das gerne gemacht. Ich war einige Monate in der Stückgutabteilung, aber auch ab und zu in der Kommissionierung. Als eine Stelle im Büro, im Leitstand frei wurde, wurde ich gefragt, ob ich das machen möchte. Ich war dann fast ein Jahr im Leitstand, von Anfang Februar bis November 2019. Seit November bin ich jetzt wieder in der Kommissionierung. „Draußen“ im Lager mit Kollegen zu arbeiten, macht mir einfach am meisten Spaß. Ich habe gefragt, ob es möglich sei, wieder zu wechseln und das war gar kein Problem. Im Leitstand habe ich wirklich gute Erfahrungen gemacht und viel gelernt: Wie Aufträge bearbeitet werden, aber auch das Abfertigen, Kommissionieren und Verladen.

WIE SIEHT IHR TYPISCHER ARBEITSALLTAG AUS?

Ich arbeite in der Spätschicht, das heißt ab 12 Uhr. Der Leitstand informiert mich dann über den Plan, was an dem Tag anders läuft oder wo ich besonders aufpassen muss. Das passiert immer am Anfang. Manchmal muss ich neue Mitarbeiter einarbeiten. Wenn nicht, hole ich meinen Stapler, melde mich an und bekomme die Aufträge vom Leitstand. Dann fange ich mit der Kommissionierung an. Weil ich beim Leitstand gearbeitet habe, kenne ich den gesamten Prozess und kann ihn besser nachvollziehen. Wichtig sind die Termine abends. Abends haben wir für das Sammelgut fast jede halbe Stunde Termine, die eingehalten werden müssen, damit die Ware, die Reifen, nicht zu spät rausgeht. Da muss man ein bisschen Gas geben. Wenn wir auf die Uhr schauen und noch ein paar Sachen fehlen, ist das diese Action bei uns.

 

 

WAS GEFÄLLT IHNEN BESONDERS AN IHRER AKTUELLEN ARBEIT?

Der Kontakt mit den Menschen auf jeden Fall. Bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter achte ich darauf, dass sie gerne zur Arbeit kommen. Das macht mir wahnsinnig viel Spaß. Aus meiner Zeit im Leitstand kenne ich typische Fehler. Daher versuche ich diese auch schon den neuen Mitarbeitern mitzugeben, damit sie diese Fehler gar nicht erst machen. Ganz vermeiden kann man das natürlich nicht. Fehler passieren immer. Besonders wichtig ist mir das Arbeiten im Team und eine gute Stimmung.

WIE WÜRDEN SIE DIE ARBEITSATMOSPHÄRE BEI FIEGE BESCHREIBEN?

Das ist sehr harmonisch. Das kann ich wirklich laut sagen. Wir haben ein tolles Team. In der Kommissionierung verstehen wir uns super, viele meiner Kollegen sind wie ich schon lange dabei. Wenn jemand Vorschläge oder ein Problem hat, besprechen wir das immer in der großen Runde.

WIE LANGE LEBEN SIE SCHON IN DEUTSCHLAND UND WO HABEN SIE DEUTSCH GELERNT?

Ich lebe seit September 2010 in Deutschland und habe als Kind im Kosovo Deutsch gelernt. Wir haben viele deutsche Sender geschaut, Filme, Serien – alles auf Deutsch. Auch durch meine Cousins, die in Deutschland aufgewachsen sind und uns oft in den Ferien besucht haben. Als ich dann nach Deutschland gekommen bin, hatte ich keine Probleme mit der Sprache.

WIE SIEHT IHR AUSGLEICH ZUR ARBEIT AUS?

Ich habe drei Kinder und bin ein Familienmensch. Wenn ich Urlaub habe, fliegen wir oft ans Meer oder in meine Heimat. Wir unternehmen eigentlich immer etwas.

WAS WÜRDEN SIE BEWERBERN RATEN, DIE SICH BEI FIEGE BEWERBEN MÖCHTEN?

Ich habe immer einen Spruch zu FIEGE, das habe ich auch schon meinem Bruder und vielen anderen gesagt: Bei FIEGE bin ich ein Mensch und nicht nur eine Zahl. Und das habe ich von Anfang an gemerkt. Deswegen bin ich immer noch bei FIEGE und ich plane auch nicht, irgendwann wegzugehen. Das sage ich auch neuen Mitarbeitern, die ich einarbeite.