Mitarbeiterportrait: Bei Hans-Peter Betschart trifft Erfahrung auf Elan

Hans-Peter Betschart erzählt im Interview, warum die Tätigkeit bei Fiege Schweiz für ihn ein Jungbrunnen ist.

Herr Betschart, seit wann arbeiten Sie schon für Fiege und für welche Abteilung sind Sie tätig?

Angefangen habe ich im April 1965 in Basel bei der Goth & Co. AG, dem Vorläufer der heutigen Fiege Schweiz, mit einer Lehre als Speditionskaufmann. Nach Stationen in Genf, London und New York bin ich seit 1989 im Tessin am Standort Balerna für das Unternehmen tätig. Bis zu meiner offiziellen Pensionierung vor fünf Jahren und eben auch noch heute, aber darauf werden wir sicher noch zu sprechen kommen, arbeite ich in der Abteilung Ocean Freight. Dabei kümmere ich mich um das Übersee-Geschäft. Dass ich vier Sprachen spreche, war für meine Arbeit schon immer ein großer Vorteil.

Sie sind seit 2013 im Ruhestand und arbeiten trotzdem noch weiter für Fiege, warum?

Es ist aus meiner Sicht ganz einfach: Die Arbeit hält mich jung. Die Kunden und auch meine Kollegen profitieren von meinem großen Erfahrungsschatz, den ich in mehr als fünf Jahrzehnten erwerben konnte. Mir macht es viel Freude meine Kollegen auch weiterhin zu unterstützen. Fiege ist nicht zuletzt ein sehr loyaler Arbeitgeber und das Verhältnis zu den Vorgesetzten ist sehr gut. Die Suche nach den bestmöglichen Überseeverbindungen, das sofortige Reagieren auf die Kundenwünsche macht die Arbeit jeden Tag sehr spannend.

Denken Sie trotz der Tätigkeit in dieser tollen Branche schon manchmal ans Aufhören?

Ja, natürlich. Schließlich feierte ich vor kurzem meinen 70-jährigen. Aber ich habe Zeit meines Lebens im Überseegeschäft gearbeitet und es macht immer noch sehr viel Spaß. Ich arbeite nicht mehr Vollzeit wie früher. Dadurch bleibt mir auch viel Freizeit für meine Hobbys und ich kann mich ebenso um meinen schönen Garten kümmern.

Nach dem Sie die Branche so gut kennengelernt haben im Laufe der Jahrzehnte, was hat sich Ihrer Meinung nach verändert?

Neben dem Einsatz des Computers und der Unverzichtbarkeit des Internets, ist vor allem das Transportvolumen als messbare Größe zu nennen. Wenn man bedenkt, dass in den 1960er-Jahren die ersten Containerschiffe aufkamen und heutzutage Mega-Carrier mit 400 Metern Länge und einem Volumen von über 20.000 TEU zum Einsatz kommen. Da hat sich schon eine Menge getan. Auch bleiben durch die fortschreitende Digitalisierung die Waren stets im Blick des Spediteurs – beispielsweise durch das permanente GPS-Monitoring. Wir können bei unvorhergesehenen Entwicklungen auf den einzelnen Verkehrswegen mit den modernen Kommunikationsmitteln viel schneller reagieren und rasch Alternativen für den Transport anbieten.

Über die
FIEGE Gruppe

Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Sie gilt als Pionier der Kontraktlogistik. Die Gruppe erwirtschaftete 2018 mit über 15.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro. Mehr als 150 Standorte und Kooperationen in 15 Ländern bilden ein engmaschiges logistisches Netzwerk. 3 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sprechen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.